Das Wichtigste zum Altersvorsorgedepot - Lisa Hassenzahl im Interview bei hallo hessen
- Sophie Reitz

- 2. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Das neue Altersvorsorgedepot ab 2027: Die größte Reform der privaten Altersvorsorge seit Riester
Die Bundesregierung hat mit dem Altersvorsorgedepot eine umfassende Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Ziel ist es, die bisherige Riester-Rente durch ein einfacheres, kostengünstigeres und renditestärkeres System zu ersetzen. Statt teurer Versicherungsprodukte mit strengen Garantievorgaben sollen künftig vor allem ETFs und Fonds zum Einsatz kommen.
Vergangene Woche war Lisa Hassenzahl zu Gast bei hallo hessen für ein Interview zum neuen Altersvorsorgedepot. Die gesamte Sendung können Sie unter folgendem Link ansehen: hallo hessen – Teil 1 vom 27.05.2026 - hier anschauen & hallo hessen – Teil 2 vom 27.05.2026 - hier anschauen
Alle Informationen rund um das Altersvorsorgedepot erhalten Sie ab Minute 31.
Das Wichtigste im Überblick:
1. Start ab 2027
Das Altersvorsorgedepot soll zum 1. Januar 2027 eingeführt werden und die klassische Riester-Rente schrittweise ablösen. Bestehende Riester-Verträge bleiben bestehen und können nach heutigem Stand in das neue System übertragen werden.
2. ETF-basierte Altersvorsorge
Das Kapital wird überwiegend in breit gestreute ETFs und Fonds investiert. Die bisherige 100-Prozent-Beitragsgarantie entfällt, wodurch höhere Aktienquoten und langfristig bessere Renditechancen möglich werden.
3. Hohe staatliche Förderung
Für eigene Einzahlungen gibt es staatliche Zulagen:
50 % Förderung auf die ersten 360 € Jahresbeitrag
25 % Förderung auf die nächsten 1.440 €
maximale Grundzulage: 540 € pro Jahr
Bereits ab 10 € monatlicher Einzahlung kann eine Förderung beantragt werden.
4. Kinderzulage pro Kind
Familien profitieren besonders stark:
bis zu 300 € Kinderzulage pro Kind und Jahr
zusätzlich zur Grundzulage
die Zulage wird für jedes kindergeldberechtigte Kind gewährt
Eine Familie mit zwei Kindern kann allein über die Zulagen mehr als 1.100 € Förderung pro Jahr erhalten.
5. Selbstständige erstmals umfassend förderfähig
Eine der größten Neuerungen: Auch Selbstständige, Freiberufler und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke sollen die staatliche Förderung nutzen können.
6. Steuerstundung während der Ansparphase
Innerhalb des Altersvorsorgedepots fallen während der Ansparphase keine laufenden Steuern auf Dividenden oder Kursgewinne an. Das Kapital kann dadurch ungestört vom Zinseszinseffekt profitieren.
7. Mehr als 1.800 € Einzahlung möglich
Die maximale staatliche Förderung wird bei 1.800 € Eigenbeitrag erreicht. Darüber hinaus können jedoch zusätzliche Beträge eingezahlt werden – aktuell bis zu 6.840 € pro Vertrag und Jahr. Pro Person sind bis zu zwei Verträge möglich. Diese zusätzlichen Beiträge erhalten zwar keine Zulage, profitieren aber weiterhin von der steuerbegünstigten Ansparphase.
8. Neues Standardprodukt für Einsteiger
Für Menschen ohne Börsenkenntnisse soll ein einfaches Standardprodukt eingeführt werden:
ETF- und fondsbasiert
kostengedeckelt
einfach online abschließbar
weitgehend automatisiert
Das Modell orientiert sich an erfolgreichen internationalen Vorbildern wie Schweden oder Großbritannien.
9. Flexible Auszahlung im Alter
Im Gegensatz zur Riester-Rente sind künftig mehrere Auszahlungswege vorgesehen:
lebenslange Rente
Auszahlungsplan bis mindestens zum 85. Lebensjahr
bis zu 30 % Kapitalentnahme zum Rentenbeginn
Dadurch bleibt deutlich mehr Flexibilität erhalten. Dennoch gilt: Die Auszahlung ist frühestens mit Erreichen des 65. Lebensjahres möglich. Anlegerinnen und Anleger sollten sich somit keinesfalls nur auf das Altersvorsorgedepot beschränken.
10. Für wen lohnt sich das Altersvorsorgedepot?
Das neue Altersvorsorgedepot dürfte insbesondere für Menschen interessant sein, die noch viele Jahre bis zum Renteneintritt haben und vom langfristigen Wachstum der Kapitalmärkte profitieren möchten.
Besonders attraktiv für:
Junge Sparer
Lange Laufzeiten verstärken den Zinseszinseffekt.
Höhere Aktienquoten bieten langfristig bessere Renditechancen.
Familien mit Kindern
Bis zu 300 € Kinderzulage pro Kind und Jahr.
Hohe Förderquoten bereits bei vergleichsweise niedrigen Eigenbeiträgen.
Selbstständige und Freiberufler
Erstmals umfassend förderfähig.
Möglichkeit, staatliche Zulagen mit ETF-basiertem Vermögensaufbau zu kombinieren.
Gutverdiener
Zusätzliche steuerliche Vorteile.
Attraktive Kombination aus Förderung und Steuerstundung.
ETF-Anleger
Kapitalmarktorientierte Anlage ohne die bisherigen Riester-Einschränkungen.
Potenziell höhere Renditen durch den Wegfall der vollständigen Beitragsgarantie.
Weniger geeignet für:
Menschen kurz vor der Rente
Kurze Laufzeiten reduzieren die Vorteile des Kapitalmarkts.
Kursschwankungen können kurz vor Rentenbeginn stärker ins Gewicht fallen.
Sehr sicherheitsorientierte Anleger
Das neue Modell verzichtet auf die bisherige 100-Prozent-Beitragsgarantie.
Wertschwankungen gehören zum Konzept.
Besitzer alter Riester-Verträge mit attraktiven Garantien
Ältere Verträge verfügen teilweise über hohe Garantiezinsen oder günstige Rentenfaktoren.
Ein Wechsel sollte immer individuell geprüft werden.






Spannend ist vor allem, dass die geplante Reform die private Altersvorsorge stärker auf langfristige Kapitalanlage ausrichten soll. ETFs könnten dadurch für viele Menschen einfacher zugänglich werden, während die staatlichen Zulagen besonders für Familien interessant sind. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf Kosten, Risiken und persönliche Situation, bevor man sich entscheidet. Für eine kleine Pause zwischendurch: https://joocasino-deu.net/.
Das Thema Altersvorsorgedepot gewinnt für viele Menschen an Bedeutung, die ihre finanzielle Zukunft langfristig selbst mitgestalten möchten. Im Gespräch mit Lisa Hassenzahl bei „hallo hessen“ steht dabei vor allem die Frage im Mittelpunkt, welche Möglichkeiten ein solches Depot bietet und worauf Sparer bei der Planung achten sollten.
Ein wichtiger Punkt ist, dass Altersvorsorge nicht erst kurz vor dem Ruhestand beginnen muss. Wer frühzeitig startet und regelmäßig Geld zurücklegt, kann langfristig von einem strukturierten Sparplan und möglichen Renditechancen profitieren. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass Wertpapieranlagen Schwankungen unterliegen und eine sorgfältige Auswahl zur persönlichen Situation passen sollte.
Besonders hilfreich sind verständliche Informationen zu Kosten, steuerlichen Rahmenbedingungen, Anlagehorizont und unterschiedlichen Risikoprofilen. Wer sich mit diesen Punkten auseinandersetzt, kann besser beurteilen, welche…
Das Thema dürfte für viele spannend werden, gerade weil sich bei der privaten Altersvorsorge einiges verändern soll. Besonders interessant finde ich die Idee, langfristiges Sparen stärker über ETFs und Fonds abzubilden. Entscheidend wird am Ende sein, wie die konkreten Regeln, Kosten und Förderungen tatsächlich aussehen. Beim Stöbern bin ich übrigens auch auf spin-winera.eu gestoßen.
Das Altersvorsorgedepot ist ein interessantes Thema, weil viele Menschen nach moderneren und flexibleren Möglichkeiten für ihre finanzielle Zukunft suchen. Besonders der stärkere Fokus auf ETFs und langfristige Anlagen könnte für einige Sparer neue Chancen bieten. Wichtig bleibt aber, sich gut zu informieren und die eigene Situation realistisch einzuschätzen. Finanzielle Planung braucht Zeit und gute Entscheidungen – ähnlich wie beim Entdecken neuer Online-Angebote wie https://oscar-spins.com.de/.
Bei der privaten Altersvorsorge lohnt es sich, Kosten, Flexibilität, Risiken und langfristige Renditechancen genau miteinander zu vergleichen. Gerade bei neuen Modellen ist es sinnvoll, unabhängige Informationen zu prüfen und die eigene finanzielle Situation zu berücksichtigen. Weitere Informationen finden Sie unter https://turbowinz.com.de/.